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Es ist doch nur Schnee

December 19th, 2010 (Graham)

Schnee in OberurselEigentlich dachte ich, Deutschland könnte viel besser mit Schnee umgehen als andere Länder.  Schließlich gibt es hier sowas wie Winterreifen.

Ich habe mich getäuscht.

Ein kurzer Ausflug in unsere Stadt hat mich eines besseren belehrt.  Es liegt Schnee auf dem Boden, und die Leute drehen durch!

Aus unserer Straße zu kommen ist nicht einfach, denn es wird nicht geräumt und nicht gestreut.  Gut, bis vor kurzem wurde wenigstens die Hauptstraße von der Stadt freigemacht, aber selbst das ist in den letzten Tagen anscheinend ausgeblieben.  Man muss also mit Schneckentempo fahren, um nicht dabei zur Seite zu rutschen.

Nun ist es nun mal so, dass am Ende unserer Straße, die Autos von Rechts kommend Vorfahrt haben.  Das Problem bei Schnee ist, wenn kein Auto zu sehen ist, wenn ich aus der Straße vorsichtig herausfahre, aber bis ich um die Ecke bin kann dann doch noch eines kommen.

Die meisten warten – schließlich haben sie bei ihren Ausfahrten ähnliche Probleme – aber gestern nicht.  Gestern hat der Fahrer Gas gegeben und hat sich zwischen mich und den geparkten Autos gequetscht.  Er hatte Glück, dass es so gut ging.  Etwas ausgerutscht und er wäre in mich reingefahren. Read the rest of this entry »

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Es ist wieder soweit…der Winter kommt mit großen Schritten

November 25th, 2010 (Michaela)

Die ersten Flocken fallen vom Himmel und stürzen den Verkehr wieder ins Chaos. Kommt einem bekannt vor? Ja, vom letzten Jahr, bzw. am Anfang des Jahres war es genauso. Und wieder sind immer noch viele Autos mit Sommerreifen unterwegs. Manche lernen es eben nie.

Aber die Städte wollen es dieses Mal besser machen. Hamburg zum Beispiel hat schon riesige Mengen an Streusalz eingelagert und auch in der Stadt neue Streusilos aufgestellt. Zudem gibt es mehr Personal und neue Räumfahrzeuge.

Wenn sich möglichst viele Städte so vorbereiten, kommt es hoffentlich nicht mehr zu so vielen Unfällen auf den Straßen und Gehwegen. Und unsere Kinder freuen sich schon auf das Schlittenfahren und die Schneeballschlachten.

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Deutschenfeindlichkeit

October 26th, 2010 (Michaela)

Ich habe den  Beitrag bei stern TV über die Deutschenfeindlichkeit verfolgt. stern TV wollte es genauer wissen und hat eine Umfrage gestartet, ob es diese wirklich gibt, bzw. wollten von den Betroffenen selbst wissen was an deutschen Schulen vor sich geht. Es haben sich viele Menschen Schüler, Lehrer, Eltern und andere Personen beteiligt, weit über 4000 Mails sind eingegangen die alle ausgewertet worden sind. Das Ergebnis können Sie hier sehen. Es ist nicht repräsentativ, zeigt aber doch eine erschreckende Tendenz die mir so vorher nicht bewusst war.

Schüler werden an vielen deutschen Schulen schikaniert, ausgegrenzt, beschimpft und es wird teilweise  Gewalt angewandt. Von ausländischen Schülern gegen deutsche Schüler. Auch Lehrer haben darunter zu leiden. Und außerhalb der Schule werden laut dem Bericht Deutsche Bürger immer öfter von ausländischen Mitbürgern beschimpft und angefeindet. Zwei Schülerinnen beschreiben dort auch was ihnen angetan wurde und wie sie damit umgingen bzw. umgehen.

Es ist schon seltsam wie sich die Zeiten ändern, früher wurden die ausländischen Schüler von den deutschen gemobbt und heute ist das anscheinend andersherum. Beides ist nicht in Ordnung, warum respektiert man sich gegenseitig nicht oder nicht genug? Wahrscheinlich weil man jahrzehntelang nebeneinander her gelebt hat und nur bestimmte Dinge der anderen Religion, des Islam zum Beispiel gewusst hat. Das Allerweltsbeispiel ist das Schweinefleisch. “Jeder” weiß es und die allermeisten respektieren es auch. Aber hinter dem Islam steckt ja noch mehr, wie die Christen nicht nur Weihnachten und Ostern feiern und einen “anderen” Gott anbeten.

Ich glaube Integration fängt erst richtig an wenn man sich gegenseitig für die andere Kultur interessiert und das in den einzelnen Schulen und Klassen passiert. Und dass dann auch die Eltern sich interessieren damit alle Generationen eingebunden sind. Ich denke das Gegenseitige ist besonders wichtig, denn wenn die eine Seite mehr Rücksicht nimmt als die andere entsteht ein Ungleichgewicht, das solche Tendenzen wie die Deutschenfeindlichkeit begünstigt.

Meine andere Meinung ist, dass, wenn man in ein anderes Land, mit einer anderen Kultur/Religion auswandert, sich für diese interessieren sollte und so mitleben wie es die eigene Religion zulässt. Integration findet nicht in der Politik statt, sondern da wo Menschen aufeinander treffen. Und die Schule ist nun mal ein wichtiger Ort, wo Kinder und Erwachsene miteinander arbeiten.

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